Handyexperiment
Konrad Lorenz Gymnasium GänserndorfSmarter Start

Koordiniert von Fabian Scheck und Smarter Start.

21 Tage.
Kein Smartphone.
Runde 2027.

2026 haben 72.000 Schüler:innen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Südtirol und Liechtenstein mitgemacht. Jetzt bereiten wir die nächste Runde für 2027 vor.

Sei Selber Smart.

International berichtet, von der Bild-Zeitung bis zur New York Times.

So funktioniert das Experiment

8. Jän. – 20. Feb.

Vorbereitung

Wer mitmachen möchte, meldet sich freiwillig bei der Lehrkraft an und bekommt alle Infos sowie den persönlichen Teilnahme-Code.

26. Feb. – 3. März

Erste Befragung

Der erste Fragebogen (T1) erhebt Stimmung, Schlaf und Handynutzung, bevor das Experiment beginnt.

4. März

Start

Die Smartphones werden weggelegt – das Experiment beginnt.

24. März

Ende

Nach drei Wochen ist die Challenge vorbei, der zweite Fragebogen (T2) wird ausgefüllt.

27.–28. April

Langzeiteffekt

Sechs Wochen später zeigt der dritte Fragebogen (T3), was von der Erfahrung geblieben ist.

Volle Challenge

Das Smartphone bleibt drei Wochen komplett ausgeschaltet und weggelegt.

Light-Modus

Wer nicht komplett verzichten will, reduziert die Bildschirmzeit auf maximal eine Stunde am Tag und deaktiviert die Apps, die am meisten Zeit fressen.

Wie alles begann

2025 wagten 69 Schüler:innen in drei Klassen am Konrad Lorenz Gymnasium in Gänserndorf den ersten Versuch: 21 Tage ohne Smartphone. Der ORF begleitete das Experiment mit einer „Dok1“-Folge.

Als die Sendung im September 2025 ausgestrahlt wurde, erreichte sie hunderttausende Menschen auf ORF 1 und ORF ON – auch die New York Times und die Bild-Zeitung berichteten.

Das Echo war so groß, dass sich danach Lehrkräfte und Schüler:innen aus ganz Österreich meldeten, die das Experiment selbst ausprobieren wollten. Daraus wurde die österreichweite Neuauflage im März 2026, an der über 72.000 Kinder und Jugendliche aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Südtirol und Liechtenstein teilnahmen.

Die erste Runde

Über 72.000 Kinder und Jugendliche haben beim Handyexperiment 2026 mitgemacht.

Medien

27.05.2026

Wissenschaftliche Auswertung des großen ORF-„Dok-1-Handyexperiments“ mit Lisa Gadenstätter

Psychologe Oliver Scheibenbogen vom Anton Proksch Institut ordnet die Ergebnisse ein: Die Studie sei von höchster Relevanz für die psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schülern.

Auf ORF ON ansehen

Das große Dok 1-Handyexperiment | Dok 1 27.05.2026

#12 3 Wochen offline: Was hinter den Kameras des Handy-Experiments passierte – und bis heute wirkt

#6 Ist mein Kind handysüchtig? Die wichtigsten Warnzeichen, erklärt vom Suchtexperten

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Was die Wissenschaft zeigt

Begleitet vom Anton Proksch Institut, der Sigmund Freud Universität und IR&C. Rund 46.000 ausgewertete Fragebögen aus dem Handyexperiment 2026.

0

Schüler:innen

0

Schulen

0

Fragebögen

0

Länder

0%

für Einschränkungen

Durchhalterate

0%
67% Vollständig dabei33% Abgebrochen

2 von 3 Schüler:innen haben es geschafft.

Ich habe heute die wichtigste Erkenntnis des ganzen Experiments gehabt: Ich bin ohne Handy glücklicher.

Marie, 16, Teilnehmerin, Handyexperiment 2026

Problematisches Internetverhalten

Problematisches Internetverhalten sank um 13 Prozentpunkte.

0%

Vorher

0%

Nachher

Ich bin viel mehr draußen. Früher war ich meistens drinnen.

Schülerin, Mittelschule Schwarzach

Eingesparte Bildschirmzeit

0

Stunden Bildschirmzeit eingespart, allein in der Gruppe mit komplettem Verzicht

= 841 Jahre Bildschirmzeit

Das sind mehr Stunden, als ein Mensch in 100 Leben verbringen könnte.

Snapchat-Flammen sind mir danach egal. Man merkt wie unnötig das ist.

Felix, 16, BRG Graz

Stimmen aus dem Experiment

Was Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach den 21 Tagen sagen.

Ich habe meine Liebe zum Handarbeiten wieder gefunden. Es ist viel befreiender, nicht am Handy zu sein, sondern zum Beispiel zu Stricken.

Sophia, 11Teilnehmerin, Wiener Neustadt

Ich bin viel ruhiger geworden und war auch nicht mehr so schnell wütend. Wenn mein Bruder mich nervt, zucke ich nicht mehr so schnell aus.

Timo, 12Teilnehmer, Wiener Neustadt

Ich konnte mich viel mehr meinem Hobby widmen. Ich spiele Volleyball und habe mich auch viel öfter mit meiner besten Freundin getroffen.

SaraTeilnehmerin, Wiener Neustadt

Früher war ich im Tennisverein mit meinen Eltern. Seit ich ein Handy habe, hatte ich keine Lust mehr, Tennis zu spielen. Jetzt habe ich wieder angefangen und es macht mir großen Spaß.

AndreaTeilnehmerin, Wiener Neustadt

Sie haben uns besser zugehört, länger im Unterricht mitgearbeitet, waren viel konzentrierter. Ich habe in fröhliche und ausgeschlafene Gesichter gesehen.

Ingrid WöcklMathematik-Lehrerin, Wiener Neustadt

Das sagen die Medien

Echte Berichterstattung über das Handyexperiment 2026.

Auch international berichtet, von der Bild-Zeitung bis zur New York Times.

Häufige Fragen

Für Schüler:innen

Für Lehrkräfte

Für Eltern

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2026 haben über 600 Schulen mitgemacht. Sei 2027 dabei.